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GM modernisiert OnStar mit neuem KI-Assistenten, der im Cadillac Lyriq 2027 debütiert

Tendela Briefing ·
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GM is giving OnStar an AI makeover | TechCrunch

Image: TechCrunch · Source

General Motors überarbeitet seinen 30 Jahre alten OnStar-Service, indem ein hauseigener KI-Assistent erstmals im Cadillac Lyriq 2027 integriert wird. Außerdem erscheint 2027 eine neue OnStar-Mobile-App, die bestehende Marken-Apps und die OnStar Guardian-App ersetzt.

General Motors (GM) verpasst seinem langjährigen Connected-Car-Dienst OnStar eines der bedeutendsten Updates in seiner dreißigjährigen Geschichte durch die Einführung eines persönlichen KI-Assistenten. Der neue OnStar KI-Assistent wird erstmals im Elektrofahrzeug Cadillac Lyriq 2027 eingeführt und soll später auf weitere GM-Modelle ausgeweitet werden, wie beim GM Forward Event in New York angekündigt wurde.

Parallel zum KI-Assistenten plant GM für 2027 auch die Einführung einer überarbeiteten OnStar-Mobile-App. Diese wird die derzeitige OnStar Guardian-App aus dem Jahr 2020 sowie die verschiedenen fahrzeugspezifischen Apps der Marken Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC ersetzen. Diese Konsolidierung zielt darauf ab, eine einheitliche, nahtlose Nutzererfahrung zu bieten, die mit der Fahrzeugsoftware synchronisiert ist.

Im Gegensatz zu früheren Modernisierungsversuchen, die auf KI-Lösungen von Drittanbietern setzten, wird der neue KI-Assistent von GM intern entwickelt, um Fahrern und Insassen ein persönlicheres und interaktiveres Erlebnis zu bieten. Das System wird die verbundenen Kameras des Fahrzeugs nutzen, um Live-Ansichten zu liefern und sicherheitsrelevante Ereignisse zu erfassen – etwa das Starten der Aufnahme bei aggressivem Hornhupen –, die Nutzer über die App einsehen und verwalten können. Sprachbefehle ermöglichen die Steuerung von Fahrzeugfunktionen wie Klimaregelung und erlauben Fragen zu spezifischen Fahrzeugmerkmalen.

Diese strategische Neuausrichtung positioniert OnStar als eine "vernetzte Intelligenzplattform" statt lediglich als Callcenter und zielt darauf ab, vorausschauenden und proaktiven Support bereitzustellen, der auf die Bedürfnisse der Fahrzeughalter zugeschnitten ist. Sterlling Anderson, Chief Product Officer von GM, beschrieb die Transformation als einen Schritt über die traditionellen Wurzeln des Dienstes als Notfallhilfe hinaus.

Das Upgrade spiegelt breitere Trends in der Automobilindustrie wider, fortschrittliche Technologie und KI tief in die Fahrzeugarchitektur zu integrieren und weg von Aftermarket-Features hin zu integrierten Systemen zu gehen. GM hat seine Softwareentwicklungsprozesse und die elektrische Architektur der Fahrzeuge entsprechend angepasst.

In Bezug auf frühere Bedenken zur Datensicherheit betonte GM eine verbesserte Nutzerkontrolle darüber, welche Daten geteilt werden, wobei Aufnahmen verschlüsselt sind und zeitlichen Begrenzungen unterliegen. Wichtig ist, dass weder GM noch OnStar selbst Zugriff auf die Aufnahmen der verbundenen Kameras haben.

Diese Überarbeitung unterstreicht GMs Ziel, bis 2030 ein Abonnementgeschäft in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar aufzubauen, wobei KI und vernetzte Dienste zentral für die Wachstumsstrategie sind. Der OnStar KI-Assistent markiert einen wichtigen Schritt, OnStar als technologieorientierte Plattform im sich wandelnden automobilen Umfeld neu zu positionieren.

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