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Pennsylvania erlässt Gesetz zur Kennzeichnung von KI-generierter Werbung

Tendela Briefing ·
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Pennsylvania erlässt Gesetz zur Kennzeichnung von KI-generierter Werbung

Image: Pennsylvania will require labels on AI-generated ads · Source

Pennsylvanias neues Gesetz über irreführende Werbung mit Künstlicher Intelligenz verlangt, dass alle Anzeigen, die durch KI wesentlich verändert oder erstellt wurden, eine klare Kennzeichnung tragen müssen, die alle Werbeformate wie Text, Bilder, Video und Audio abdeckt.

Der Gouverneur von Pennsylvania, Josh Shapiro, unterzeichnete das Gesetz über irreführende Werbung mit Künstlicher Intelligenz, das einen Präzedenzfall schafft, indem es Offenlegungen bei Werbeanzeigen verlangt, die von Künstlicher Intelligenz generiert oder wesentlich verändert wurden. Das neu verabschiedete Gesetz schreibt vor, dass jede Werbung – sei es ein Standbild, Video, Audio oder Textmaterial –, die durch KI maßgeblich verändert oder produziert wurde, gut sichtbar eine Kennzeichnung im selben Format wie die Anzeige selbst tragen muss. Dies gilt umfassend und betrifft eine Vielzahl von Anzeigen – von großen Fernsehwerbespots multinationaler Unternehmen bis hin zu lokalen Werbeflyern, etwa für Restaurantangebote.

Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Gesetzgebung ist ihre extraterritoriale Wirkung: Werbungen, die in Pennsylvania ausgestrahlt werden, müssen die Kennzeichnungspflicht erfüllen, selbst wenn sie anderswo produziert wurden. Dies könnte dazu führen, dass KI-Offenlegungskennzeichnungen in anderen Bundesstaaten erscheinen, wenn dieselben Anzeigen in Pennsylvania ausgestrahlt werden.

Trotz ihres wegweisenden Charakters lässt das Gesetz verschiedene Unklarheiten bestehen. Schlüsselbegriffe wie "erheblich verändert" und "offensichtlich fiktiv" sind nicht ausdrücklich definiert, was Raum für subjektive Interpretationen lässt. Zudem gibt es Ausnahmen für bestimmte Inhaltskategorien, darunter Parodie, Satire, Kommentare, Kritik und alles, was eindeutig fiktiv ist. Das Gesetz scheint seinen Offenlegungspflichten vor allem auf synthetische Inhalte zu konzentrieren, die in einer Weise verwendet werden könnten, die bei Verbrauchern einen falschen Eindruck über ein Produkt oder eine Dienstleistung erweckt.

Das Fehlen präziser Definitionen schafft Unsicherheit darüber, welche Anzeigen gekennzeichnet werden müssen und was genau unter dem Gesetz einen "falschen" Eindruck ausmacht. Details zur Durchsetzung und Kriterien für solche Bewertungen sind noch nicht geklärt. Senator Nick Pisciottano, der den Gesetzentwurf eingebracht hat, hat sich öffentlich zu diesen offenen Fragen nicht geäußert.

Pennsylvania reiht sich damit in eine aufstrebende Gruppe von Bundesstaaten ein, die sich mit den Auswirkungen von KI in der Werbung befassen, und stellt eines der ersten rechtlichen Rahmenwerke dar, das auf Transparenz bei KI-generierten Werbeinhalten abzielt. Die Gesetzgebung unterstreicht die wachsenden Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Rolle von KI bei der Gestaltung von Verbraucherinformationen und den Bedarf an regulatorischer Aufsicht, um Verbraucher vor irreführenden oder täuschenden KI-gesteuerten Werbepraktiken zu schützen.

Pennsylvania will require labels on AI-generated ads
Pennsylvania will require labels on AI-generated ads · Quelle ↗
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Pennsylvania will require labels on AI-generated ads · Quelle ↗

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