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Paramount schließt historische Übernahme von Warner Bros. Discovery im Wert von 111 Milliarden Dollar ab

Tendela Briefing ·
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What to know about the landmark Warner Bros. Discovery sale | TechCrunch

Image: TechCrunch · Source

Paramount, unterstützt von Larry Ellison, hat nach einem erbitterten Bieterkampf und regulatorischen Hürden die Übernahme von Warner Bros. Discovery für 111 Milliarden Dollar abgeschlossen und verspricht eine bedeutende Umgestaltung Hollywoods sowie der Streaming-Landschaft.

In einem wegweisenden Deal, der Hollywood und die Streaming-Branche dramatisch verändern wird, hat Paramount offiziell die Übernahme von Warner Bros. Discovery (WBD) für 111 Milliarden Dollar abgeschlossen. Dieser Vertrag, der am 6. Oktober 2026 finalisiert wurde, folgte auf monatelangen intensiven Wettbewerb, regulatorische Prüfungen und juristische Herausforderungen, die die Medien- und Unterhaltungsbranchen fesselten.

Warner Bros. Discovery, belastet durch Milliardenverschuldung und rückläufige Kabelzuschauerzahlen sowie starken Streaming-Wettbewerb, begann Ende 2025 strategische Alternativen zu prüfen. Mehrere potenzielle Käufer zeigten Interesse, wobei Netflix zunächst als Favorit galt. Netflix bot 82,7 Milliarden Dollar für die Übernahme von WBDs Studios, Streaming-Diensten und Fernsehressourcen.

Paramount jedoch, angeführt von David Ellison und finanziell unterstützt von seinem Vater Larry Ellison — Oracle-Vorsitzender und einer der weltweit reichsten Menschen — konterte mit einem umfassenderen Gebot von 111 Milliarden Dollar, das alle WBD-Assets umfasst, darunter Studios, HBO, Streaming-Plattformen, Gaming und Fernsehsender wie CNN und HGTV. Nach einem langwierigen Bieterverfahren setzte sich Paramounts umfassendes Angebot durch.

Der Deal stand unter erheblicher regulatorischer Kontrolle. Das US-Justizministerium genehmigte ihn im Juni 2026, doch eine Koalition aus 12 Generalstaatsanwälten klagte mit der Begründung, dass die Übernahme den Wettbewerb verringern, Kinos und Zuschauer schädigen sowie zu einer Industriekonsolidierung führen würde. Es folgte eine kurze gerichtliche Pause, doch ein Bundesrichter genehmigte die Übernahme Ende September endgültig.

Finanziell übernahm Paramount die rund 33 Milliarden Dollar Schulden von WBD zusätzlich zu eigenen Verbindlichkeiten, gestützt von einem 54 Milliarden Dollar großen Kreditsyndikat führender Finanzinstitute und 45,7 Milliarden Dollar Eigenkapital von Larry Ellison. Das fusionierte Unternehmen, nun unter dem Namen Skydance firmierend, wird voraussichtlich nahezu 70 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielen.

Die Fusion konsolidiert bedeutende Streaming-Plattformen — Paramount+, HBO Max und Discovery+ — mit Plänen zur späteren Integration unter einer gemeinsamen Marke. Dennoch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich möglicher Entlassungen und der redaktionellen Ausrichtung unter Ellisons Führung, angesichts seiner umstrittenen politischen Verbindungen und früherer Einflüsse auf den Nachrichteninhalt bei CBS News.

Trotzdem signalisiert diese monumentale Übernahme eine neue Ära für eines der größten Medienimperien Hollywoods, die die Inhaltsproduktion und Streaming-Verteilung in einem sich schnell wandelnden Umfeld neu gestaltet.

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