Re:Build Manufacturing Accelerator sichert 2,1 Milliarden US-Dollar zur Förderung der industriellen Innovation in den USA

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Re:Build, ein in Massachusetts ansässiger Manufacturing-Accelerator, bekannt als "Amerikas Antwort auf Shenzhen", hat 2,1 Milliarden US-Dollar aufgebracht, um seine Kapazitäten für die Produktion von Technologieprodukten und den Start industrieller Startups in den USA zu erweitern und so die amerikanische Fertigung zu beleben.
Re:Build, ein im Jahr 2020 gegründeter Manufacturing-Accelerator mit Sitz in Massachusetts, gab bekannt, 2,1 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln aufgenommen zu haben, um seine Aktivitäten auszubauen und neue industrielle Startups innerhalb der Vereinigten Staaten zu fördern. Die Finanzierungsrunde, angeführt von General Catalyst und der Strategic Investment Group von JPMorgan Chase, spiegelt ein wachsendes Interesse wider, die Fertigungs- und Lieferkettenkapazitäten in den USA als strategischen Gegenpol zur Abhängigkeit von China wiederaufzubauen.
Das Unternehmen präsentiert sich als "Amerikas Antwort auf Shenzhen" und verweist damit auf die chinesische Stadt, die für ihre Fertigungskompetenz bekannt ist. Jeff Wilke, Mitgründer von Re:Build und ehemaliger Commercial CEO von Amazon, betonte die dringende Notwendigkeit, die Deindustrialisierung Amerikas umzukehren, die er sowohl als wirtschaftliches Versagen als auch als nationales Sicherheitsrisiko bezeichnete. Wilke erklärte, dass die neue Kapitalzufuhr die Fähigkeit von Re:Build beschleunigen werde, ein robustes Fertigungsgeschäft aufzubauen und die amerikanische industrielle Führungsrolle zu etablieren.
Hemant Taneja, CEO von General Catalyst, hob hervor, dass der Wiederaufbau der amerikanischen Industriekapazitäten eine vorrangige wirtschaftliche und nationale Sicherheitspriorität darstellt. Er merkte an, dass die USA, um effektiv mit China zu konkurrieren, die Hardwarefertigung im großen Maßstab fördern und ihr Innovationsökosystem neu beleben müssen.
Re:Build arbeitet in Partnerschaften mit Industrieunternehmen, um eine Vielzahl von Produkten im großen Maßstab zu entwerfen, zu konstruieren und zu fertigen, wobei Sektoren wie Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung abgedeckt werden. Zusätzlich unterstützt es Startups, die sich auf kritische, unterversorgte Märkte konzentrieren. Ihr Netzwerk umfasst über 2.100 Mitarbeiter in den USA und mehr als 2,4 Millionen Quadratfuß Fertigungsflächen.
Zu den bemerkenswerten Ausgründungen gehört Slate Auto, ein Elektrofahrzeug-Startup, das 2022 von Wilke und Re:Build-Mitgründer Miles Arnone ins Leben gerufen wurde. Slate Auto hat über 1,4 Milliarden US-Dollar Kapital eingesammelt, einschließlich Investitionen aus dem Familienbüro von Jeff Bezos, um einen ultra-kostengünstigen, hochgradig anpassbaren Pickup-Truck zu entwickeln. Die Spinout-Strategie zielt darauf ab, solche Startups besser zu positionieren, um Investitionen zu sichern.
Die Verbindungen von Re:Build zu Amazon sind tiefgreifend, da mehrere Führungskräfte, darunter der Chief Digital and Product Officer Wei Gao, bereits leitende Positionen bei dem E-Commerce-Giganten innehatten. In seiner sechsjährigen Geschichte gibt Re:Build an, Hunderte von Produkten und Produktionssystemen auf den Markt gebracht zu haben und dabei eine entscheidende Rolle in der Renaissance der amerikanischen Fertigungsinnovation gespielt zu haben.
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