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US-Abgeordneter schlägt Gesetz vor, um Videospielkäufern echtes Eigentumsrecht zu gewähren

Tendela Briefing ·
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US-Abgeordneter schlägt Gesetz vor, um Videospielkäufern echtes Eigentumsrecht zu gewähren

Image: Ars Technica · Source

Ein neuer Gesetzentwurf des Abgeordneten Ritchie Torres zielt darauf ab, dass Verbraucher die Videospiele, die sie kaufen, wirklich besitzen und nicht nur eine Lizenz zum Spielen erhalten, um Probleme wie Serverabschaltungen, die den Zugang zu Spielen verhindern, zu adressieren.

Als Reaktion auf anhaltende Bedenken bezüglich der Verbraucherrechte und der Videospielerhaltung hat der US-Abgeordnete Ritchie Torres (D-NY) den "Power to Players Act" eingeführt. Diese Gesetzgebung zielt darauf ab, die Art und Weise, wie Videospiele verkauft werden, neu zu definieren, indem sichergestellt wird, dass Käufer eines Spiels dieses tatsächlich besitzen und nicht nur eine Lizenz zum Spielen erhalten. Dazu gehören Garantien, die es Käufern ermöglichen, unbegrenzt auf ihre Spiele zuzugreifen, selbst nachdem der offizielle Support endet.

Abgeordneter Torres hob das Problem der aktuellen Branchenpraxis hervor und nannte NBA 2K25 als Fallbeispiel. Das Spiel, das am 6. September 2025 veröffentlicht wurde, sollte aufgrund von Serverabschaltungen am 31. Dezember desselben Jahres unspielbar werden. Solche Fälle verwandeln gekaufte Spiele effektiv in Mietspiele, was der Gesetzentwurf verhindern möchte. Torres betonte die Bedeutung echten Eigentums und sagte, dass die Bezahlung für ein Spiel das Recht auf Spielen und Übertragung ohne Angst vor plötzlichem Verlust verleihen sollte.

Der Gesetzentwurf erscheint vor dem Hintergrund einer breiteren Debatte über Spieleigentum und -erhaltung, da digitale Verkäufe zunehmend dominieren. Sonys jüngste Entscheidung, physische Veröffentlichungen für PlayStation-Spiele einzustellen, führte zu Verbraucherprotesten und spiegelt Sorgen um die langfristige Zugänglichkeit wider. Obwohl physische Medien die Erhaltung unterstützen können, sind viele Spiele auf Discs weiterhin auf Online-Server und Lizenzen angewiesen, die kein dauerhaftes Eigentum gewährleisten. Außerdem bedeutet die Praxis von Patches, dass Disc-Versionen oft erheblich von den final spielbaren Versionen abweichen.

Technisch verlangt der Gesetzentwurf, dass Online-only-Spiele Offline-Modi enthalten, damit das Spielen nach Abschaltung der Server fortgesetzt werden kann, was die aktuellen Spielarchitekturen herausfordern könnte. Obwohl keine explizite Verpflichtung besteht, die Server dauerhaft zu betreiben, fördert der Entwurf Designänderungen zur Erhaltung des Spielerzugangs. Der Gesetzentwurf steht jedoch vor erheblichen legislativen Hürden, und sein vollständiger Text liegt noch nicht vor, was Fragen zu Durchsetzbarkeit und Wirksamkeit aufwirft.

Darüber hinaus erschwert der Aufstieg von KI-Tools, die unerlaubte Decompilierung und Modifikation von Videospielen ermöglichen, die Erhaltung. Obwohl dies meist illegal ist, könnten solche Bemühungen die zukünftige Entwicklung der Softwareerhaltung beeinflussen.

Insgesamt stellt der "Power to Players Act" einen bedeutenden legislativen Vorstoß dar, den Verkauf von Videospielen in Richtung echten Verbrauchereigentums auszurichten und berücksichtigt langjährige Bedenken von Industrie und Spielern bezüglich Zugang und Bewahrung.

A man smiles in a suit in front of an American flag
A man smiles in a suit in front of an American flag · Quelle ↗
Photo of Samuel Axon
Photo of Samuel Axon · Quelle ↗

Quellen und Originalberichte

Source: Ars Technica
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