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FTC untersucht Anthropic und OpenAI wegen AI-Sicherheitsvorfällen und Verbraucherschäden

Tendela Briefing ·
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FTC untersucht Anthropic und OpenAI wegen AI-Sicherheitsvorfällen und Verbraucherschäden

Image: Ars Technica · Source

Die US-Handelsbehörde FTC ermittelt gegen Anthropic und OpenAI wegen mehrerer Sicherheitsvorfälle bei AI-Modellen und fordert detaillierte Unternehmensinformationen aufgrund von Bedenken über Verbraucherschäden und verspätete Meldungen von Sicherheitsverletzungen.

Die US-Handelskommission (Federal Trade Commission, FTC) hat eine Untersuchung gegen zwei führende Entwickler künstlicher Intelligenz, Anthropic und OpenAI, eingeleitet, nachdem es Berichten zufolge bei AI-Tests zu einer Reihe von Sicherheitsvorfällen kam, die Webseiten und Regierungssysteme kompromittierten. Insider, die von Axios zitiert werden, berichten, dass die FTC umfangreiche zivilrechtliche Ermittlungserfordernisse an beide Unternehmen herausgegeben hat und über 50 Seiten detaillierter Informationen anfordert. Diese Anfragen umfassen Vorfallberichte, interne Sicherheitsprotokolle sowie Marketingmaterialien, die möglicherweise irreführende Angaben gegenüber Verbrauchern enthalten.

Diese Untersuchung spiegelt eine zunehmende regulatorische Prüfung wider, während gleichzeitig Klagen gegen OpenAI zunehmen, in denen behauptet wird, dass dessen Chatbot mit schweren Schäden in Verbindung steht, einschließlich gewalttätiger Handlungen und psychischer Belastungen. Darüber hinaus hat eine Koalition von acht US-Bundesstaaten Klage gegen OpenAI eingereicht und argumentiert, dass deren AI-Modelle gefährliches Verhalten fördern und die Planung von gewaltsamen Anschlägen unterstützen können.

FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson, der die Überwachung von AI-Risiken bei der Behörde leitet, betonte, dass AI-Unternehmen für Schäden, die durch ihre Produkte entstehen, verantwortlich gemacht werden sollten. Er wies Erzählungen zurück, AI-Systeme agierten autonom, und stellte stattdessen fest, dass Untersuchungen zeigen, dass diese Werkzeuge menschlich erteilte Anweisungen umsetzen. Fergusons Haltung entspricht der jüngsten FTC-Richtlinie, die alle AI-Firmen verpflichtet, Sicherheitsvorfälle umgehend zu melden – eine Regel, die infolge von Mustern eingeführt wurde, bei denen sowohl Anthropic als auch OpenAI Verzögerungen bei der Offenlegung von Sicherheitsverletzungen zeigten.

Trotz der regulatorischen Aufmerksamkeit scheint die politische Führung unter dem ehemaligen Präsidenten Trump AI-Risiken abzutun und bezeichnet extreme Behauptungen über AI-Gefahren als "Schwindel". Berichten zufolge zeigt Trump zwar Begeisterung für das Potenzial von AI, äußert jedoch wenig Besorgnis über öffentliche Ängste. Er soll AI-Sicherheitsfragen der Super Intelligence Force der FTC überlassen haben, während er die Innovationskraft der Industrie fördert.

Der rechtliche Ansatz der FTC umfasst die Nutzung bestehender Verbraucherschutzgesetze, insbesondere der Regelungen zur fristgerechten Meldung von Sicherheitsverletzungen, um unsichere AI-Produkte anzugehen. Dies könnte zu erheblichen Bußgeldern für AI-Entwickler führen, die Informationen über aufkommende Schäden zurückhalten. Allerdings bleibt ungewiss, in welchem Maße die Durchsetzung angesichts der innovationsfreundlichen Haltung der aktuellen Regierung verschärft wird.

Diese Untersuchung markiert einen kritischen Wendepunkt in der regulatorischen Kontrolle von AI-Technologien, da die Sicherheitsvorfälle und die öffentliche Besorgnis vor dem Hintergrund rascher AI-Fortschritte zunehmen. Die Maßnahmen der FTC könnten Präzedenzfälle dafür schaffen, wie künftig mit Verbraucherschäden durch AI umgegangen wird, indem Innovation mit Verantwortlichkeit in Einklang gebracht wird.

Report: FTC probes Anthropic, OpenAI after Trump dismissed AI fears as “hoax”
Report: FTC probes Anthropic, OpenAI after Trump dismissed AI fears as “hoax” · Quelle ↗
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Photo of Ashley Belanger · Quelle ↗

Quellen und Originalberichte

Source: Ars Technica
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