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The New York Times in exklusiven Gesprächen zur Übernahme der Filmplattform Letterboxd für 330 Millionen Dollar

Tendela Briefing ·
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The New York Times reportedly in talks to buy Letterboxd for $330 million | TechCrunch

Image: TechCrunch · Source

Die New York Times Company verhandelt Berichten zufolge den Kauf von Letterboxd, einer beliebten sozialen Filmplattform mit 28 Millionen Nutzern, in einem Deal im Wert von 330 Millionen Dollar.

Die New York Times Company hat exklusive Verhandlungen zur Übernahme von Letterboxd aufgenommen, einer Online-Community für Filmfans, für 330 Millionen Dollar, wie ein Bericht der New York Times selbst veröffentlicht hat. Diese potenzielle Übernahme spiegelt das schnelle Wachstum und die zunehmende Beliebtheit von Letterboxd wider, das sich zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der Film-Community entwickelt hat.

Letterboxd dient als soziales Netzwerk, in dem Nutzer Filmrezensionen, Bewertungen und Listen der von ihnen gesehenen Filme teilen und wird oft mit Goodreads verglichen, jedoch für Filme. Die Nutzerzahl der Plattform stieg dramatisch von etwa 3 Millionen Anfang 2021 auf 28 Millionen im April 2026. Dabei sind mehr als die Hälfte der Nutzer unter 35 Jahre alt, was auf eine starke Anziehungskraft bei jüngeren Zielgruppen hindeutet.

Früher suchte Letterboxd offenbar einen Käufer und zog das Interesse von Filmstudios wie A24 und Sony auf sich. Berichten zufolge war A24 jedoch preislich außen vor. Obwohl die Plattform kostenfrei nutzbar ist, bietet sie kostenpflichtige Abonnements an, die erweiterte Funktionen freischalten. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert Letterboxd Einnahmen von etwa 15 Millionen Dollar, eine Summe, die deutlich unter dem von der Times gebotenen Wert von 330 Millionen liegt.

Die New York Times Company lehnte es ab, sich zu den Details der Übernahme gegenüber ihrer eigenen Publikation zu äußern. Die Insider-ähnliche Natur der Berichte verleiht den Gerüchten um exklusive Verhandlungen Glaubwürdigkeit. Sollte der Deal zustande kommen, wäre dies eine strategische Erweiterung der Times im Bereich filmzentrierter sozialer Medien und ergänzte ihr bestehendes digitales Medienportfolio.

Diese Entwicklung unterstreicht den steigenden Wert von Nischen-Netzwerken mit engagierten, jüngeren Zielgruppen im digitalen Medienraum. Das gemeinschaftsorientierte Modell von Letterboxd und die wachsenden Abonnement-Einnahmen machen es zu einem attraktiven Ziel für etablierte Medienunternehmen, die ihre Diversifikation und das Engagement ihrer Zielgruppen vertiefen wollen.

Quellen und Originalberichte

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