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Anthropic steht vor Herausforderungen bei der Sicherung von Cloud-Kapazitäten angesichts steigender Infrastrukturkosten

Tendela Briefing ·
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Anthropic’s cloud partnerships are getting messy | TechCrunch

Image: TechCrunch · Source

Anthropic kämpft darum, ausreichende Cloud-Ressourcen von AWS, Google und Microsoft zu sichern, die das Unternehmen nun als Konkurrenten sehen, während es mit Ausgaben von über 750 Milliarden US-Dollar für Cloud-Verträge vor einem geplanten Börsengang im November rechnet.

Anthropic, das KI-Unternehmen, bekannt für seine Claude-Sprachmodelle, hat erhebliche Schwierigkeiten, ausreichende Cloud-Computing-Kapazitäten von den großen Anbietern Amazon Web Services (AWS), Google Cloud und Microsoft Azure zu sichern. Laut einer durchgesickerten S-1-Einreichung, die The Wall Street Journal erhalten hat und die TechCrunch berichtete, sehen diese Cloud-Anbieter Anthropic zunehmend als Konkurrenten, was Partnerschaften erschwert, die einst die Infrastrukturbedürfnisse von Anthropic unterstützten.

Diese Entwicklung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Infrastruktur-Ausgaben von Anthropic stark ansteigen sollen, mit Schätzungen, die über 750 Milliarden US-Dollar für Cloud-Verträge liegen, darunter auch noch in Verhandlung befindliche Deals. Das Unternehmen investiert zudem in die Anmietung eigener Rechenzentren und arbeitet mit Drittanbietern von Rechenzentrumskapazitäten zusammen, um die Kapazität zu ergänzen. Allerdings äußert Anthropic Bedenken bezüglich der begrenzten Betriebshistorie dieser Drittanbieter, was im Vergleich zu etablierten Hyperscaler-Cloud-Anbietern zu Zuverlässigkeitsproblemen führen könnte.

Diese kostenintensiven Infrastrukturmaßnahmen fallen mit einem Nettoverlust von 80,7 Milliarden US-Dollar zusammen, den Anthropic in der ersten Hälfte des Jahres 2026 verzeichnete. In diesem Zeitraum generierte Anthropic Einnahmen von 16,3 Milliarden US-Dollar, wobei nur zwei Kunden ungefähr 20 % des Umsatzes ausmachten. Außerdem warnt das Unternehmen in seinen Angaben, dass es Haftungen ausgesetzt sein könnte, die seine Versicherungsschutzsumme übersteigen, verursacht durch schädliche Verhaltensweisen von KI.

Trotz dieser Herausforderungen meldete Anthropic für das dritte Quartal Einnahmen in Höhe von 16,8 Milliarden US-Dollar, was eine Steigerung von 45 % gegenüber dem Vorquartal darstellt. Berichten zufolge bereitet sich das Unternehmen auf einen Börsengang im November 2026 vor.

Anthropic hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu Anfragen zu diesen Berichten abgegeben, doch die Situation verdeutlicht die sich wandelnde Dynamik zwischen KI-Startups und den führenden Cloud-Service-Anbietern, insbesondere da KI-Unternehmen ehrgeiziger und wettbewerbsfähiger bei ihren Infrastruktur-Bedürfnissen werden.

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