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Benchmark erkennt Herausforderungen des KI-Booms für das No-Wettbewerbs-Abkommen im Risikokapital an

Tendela Briefing ·
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Even Benchmark thinks AI is eroding the venture pact against backing rivals | TechCrunch

Image: TechCrunch · Source

Die Partner von Benchmark geben zu, dass die langjährige Norm im Risikokapital, keine direkten Wettbewerber zu unterstützen, angesichts des raschen Wachstums von KI erodiert, da sich überschneidende Investitionen und Gründerambitionen zu Konflikten führen.

Seit Jahrzehnten gilt eine ungeschriebene Regel für Risikokapitalfirmen: Sie vermeiden in der Regel Investitionen in direkte Wettbewerber, um die Interessen der Gründer zu schützen und Vertrauen aufrechtzuerhalten. Das schnelle Wachstum und die sich wandelnden Dynamiken der Künstlichen Intelligenz (KI) stellen diese Norm laut Benchmark, einer führenden Risikokapitalfirma im Silicon Valley, jedoch auf die Probe.

Auf der TechCrunch Disrupt im Oktober 2026 sprachen die Partner von Benchmark offen darüber, wie der KI-Boom den traditionellen Pakt gegen die Unterstützung rivalisierender Startups belastet hat. Eric Vishria, Partner bei Benchmark, räumte ein, dass Startups heute schnell pivotieren, was Überschneidungen und unvermeidbare Konflikte in Portfolios verursacht. Er betonte, dass Exklusivität zwar in frühen Phasen kritisch bleibt, die aktuelle Umgebung Unternehmen aber dazu zwingt, komplexere Wettbewerbsbeziehungen zu navigieren.

Benchmark hob ein aktuelles Beispiel hervor, das Factory und Cognition betrifft, zwei Startups, die KI-Coding-Agenten entwickeln. Factory warf Chris Degnan, seinem Board-Beobachter und Berater, unethisches Verhalten im Zusammenhang mit Cognition, einem direkten Wettbewerber, vor. Degnan wies die Vorwürfe zurück und trat anschließend als Chief Revenue Officer bei Cognition ein. Bemerkenswert ist, dass beide Unternehmen Investoren aus dem Risikokapitalfonds von Vinod Khosla teilen, was öffentliche Debatten über den Konflikt auslöste.

Chetan Puttagunta von Benchmark stellte fest, dass KI die Softwareentwicklungskosten erheblich senkt und dadurch die Ambitionen der Gründer befeuert, sich überlappende Marktbereiche zu beanspruchen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Portfoliounternehmen im Laufe der Zeit in das Gebiet anderer eindringen, selbst wenn sie nicht als direkte Wettbewerber starteten.

Partner Peter Fenton beschrieb die Position der Firma auf einem Spektrum der Investoreneinbindung – Benchmark positioniert sich näher am Co-Founder-Ende und legt Wert auf Transparenz und Gründervertrauen. Konflikte werden als „Kryptonit“ betrachtet, und Benchmark verpflichtet sich zur Offenheit, um sicherzustellen, dass sich kein Gründer durch Überschneidungen benachteiligt fühlt.

Obwohl Benchmark nicht erklärt, dass das traditionelle No-Wettbewerbs-Abkommen obsolet ist, signalisiert die offene Zugabe sich wandelnde Dynamiken im Risikokapital in der KI-Ära. Da Firmen weiterhin mehrere Startups mit sich überschneidenden Ambitionen unterstützen, müssen Gründer und Investoren möglicherweise ihre Erwartungen an Wettbewerb und Zusammenarbeit innerhalb von Portfolios neu kalibrieren.

Das Szenario unterstreicht, wie die schnelle Entwicklung der KI Risikokapitalgeber dazu zwingt, Loyalität mit pragmatischen Investitionsstrategien in zunehmend verflochtenen Wettbewerbslandschaften in Einklang zu bringen.

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